Hamburger Forum für 
Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e.V.

Archiv: Aktivitäten im Jahr 2017

  • Freitag, den 8. Dezember, ab 17 Uhr, Kundgebung zur Verleihung des Friedensnobelpreises 2017 an ICAN
    Am 8. Dezember wollen wir nicht nur den Friedensnobelpreis für ICAN feiern, der am 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, in Oslo übergeben wird - wir wollen auch in unserer Stadt öffentlich dafür demonstrieren, dass Deutschland dem Vertrag zur Abschaffung aller Atomwaffen beitritt und als ersten Schritt den Abzug der US-Atombomben aus Büchel veranlasst.
    Ort: Platz vor dem Hauptbahnhof, gegenüber der Spitaler Straße
    Veranstalter: Hamburger Forum - Flugblatt zur Kundgebung

  • Donnerstag, den 7. Dezember, 19 Uhr, Veranstaltung: Frieden ist machbar! 125 Jahre Deutsche Friedensgesellschaft - Strategien, Aktionen, Erfolge
    Aus der Betrachtung der Geschichte des organisierten Pazifismus wollen wir Erkenntnisse und Anregungen für die aktuelle Arbeit gegen Krieg und für Frieden gewinnen. Der Historiker Guido Grünewald erzählt mit Fotos von den Aktivitäten der Pazifistinnen und Pazifisten, den Repressalien gegen sie und ihren Erfolgen. Der Historiker Dr. Markus Gunkel macht Anmerkungen zur Zusammenarbeit antimilitaristischer und pazifistischer Organisationen nach 1945 in der Friedensbewegung in Hamburg.
    Ort: Curio-Haus, Rothenbaumchaussee 15, Hinterhaus
    Veranstalter: Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Regionalgruppe Hamburg; Hamburger Forum - Flugblatt zur Veranstaltung

  • Dienstag, den 28. November, 19 Uhr, Film und Informationsveranstaltung zum Drohnenkrieg: "National Bird"
    Drei ehemalige TäterInnen des US-amerikanischen Drohnenkrieges berichten. Mit den Mitteln des Dokumentarfilms zeigt die Filmerin Sonia Konnebeck, was dem beteiligten Personal und den fälschlich angegriffenen ZivilistInnen angetan wird. Der Film blickt auch auf die Opfer, tausende Kilometer entfernt von den TäterInnen. Sprechen können nur noch die Überlebenden der Drohnenangriffe.
    Ort: Curiohaus, Rothenbaumchaussee 13, Hintereingang, Raum AB
    Veranstalter: AG-Drohnen Hamburg und zahlreiche Unterstützergruppen - Flugblatt zum Film - Drohnenflugblatt des Hamburger Forums

  • Überarbeitetes Drohnen-Flugblatt des Hamburger Forums - Oktober 2017

  • Freitag, den 1. September, 16:30 Uhr, Demonstration zum Antikriegstag 2017: Nein zu Militäreinsätzen und Rüstungsexporten!
    Auftaktkundgebung um 16:30 Uhr am Deserteursdenkmal (U-Stephansplatz/S-Dammtor)
    Abschlusskundgebung um 18:15 Uhr auf dem Besenbinderhof
    Veranstalter: Hamburger Forum - Flugblatt zur Demonstration - Rede von Anne Rieger (Sprecherin Bundesausschuss Friedensratschlag) bei der Auftaktkundgebung
    Anschließend kann die Veranstaltung zur Rüstungskonversion besucht werden:

  • Sonntag, den 6. August, 11 Uhr, Atomwaffen abschaffen, Atomkraftwerke abbauen! - Kundgebung zum Hiroshima-Tag 2017
    Kundgebung zum Jahrestag der US-Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945.
    Es sprechen: Inga Blum von IPPNW Hamburg (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung) und Karsten Hinrichsen von Brokdorf Akut (Karsten steckte leider im Stau fest und konnte nicht teilnehmen).
    Musikalische Umrahmung: Kai Degenhardt.
    Im Rahmen des Ohlsdorfer Friedensfestes 2017.
    Ort: Friedhof Ohlsdorf, Bombenopfer-Mahnmal, U/S-Ohlsdorf, Bus 170 (Haltestelle Kirschenallee) oder Bus 270 (Haltestelle Kapelle 13)
    Veranstalter: Hamburger Forum - Flugblatt zur Hiroshima-Kundgebung - Reden von Inga Blum und Gerd Schneidereit auf der Veranstaltung


  • G20-Proteste in Hamburg:
    Grenzenlose Solidarität statt G20 - Nein zu Krieg und Militarismus - Ja zu Abrüstung und zivilen Konfliktlösungen
    Am 7. und 8. Juli 2017 versammelten sich in Hamburg die Regierungschefs der G20-Staaten, die wesentlich für Kriege und Gewalt auf unserem Globus verantwortlich sind. Das bundesweite Bündnis gegen den G20-Gipfel hatte eine internationale Großdemonstration in Hamburg vorbereitet, an der etwa 800.000 Menschen teilnahmen (Bilder von der Demonstration).

    Wir dokumentieren hier einige Reden, die bei der Auftaktkundgebung oder am Wagen der Friedensbewegung gehalten wurden: von Markus Gunkel, Hamburger Forum, und Esther Bejarano sowie von Manfred-Lotze, IPPNW, und einer Vertreterin von Bildung ohne Bundeswehr (Bob).

    Stellungnahme der Vertreter der deutschen Friedensbewegung, die an der Vorbereitung der Demonstration mitgearbeitet haben (Reiner Braun, Kooperation für den Frieden, IPB; Andreas Grünwald, Hamburger Forum; Ekkehard Lentz, Bremer Friedensforum; Willi van Ooyen, Bundesausschuss Friedensratschlag


    Gemeinsamer Aufruf zahlreicher Organisationen zur Demonstration - weitere Informationen und Materialien
    Website: Friedensbewegung beim G20-Gipfel in Hamburg - Flugblatt: Friedensbewegung zum G20-Gipfel

    Gegengipfel am 5./6. Juli in Hamburg: Website: Gipfel für Globale Solidarität - Programm

    Extra-Rundbrief des Hamburger Forums zu den friedenspolitischen Aktionen in Hamburg


  • Der Hamburger Ostermarsch 2017 fand wieder am Ostermontag statt, der in diesem Jahr auf den 17. April fiel.
    Der Ostermarschaufruf 2017 wurde in einem öffentlichen Diskussionsprozess erarbeitet.

    Hamburger Ostermarsch 2017: Den Kriegen zum Trotz: Frieden jetzt! Sofort!
    • Auftakt: 12.00 Uhr St.-Georgs-Kirchhof (U/S-Bahn Hbf) (vorher Osterandacht: 11:30 Uhr Dreieinigkeitskirche
    • Abschlusskundgebung und Friedensfest: 13.30 Uhr Carl-von-Ossietzky-Platz
    Veranstalter: Hamburger Forum
    Flugblatt mit dem Ostermarschaufruf (Kurzfassung) - Leporello (Flugblatt Langfassung) - Plakat Hamburger Ostermarsch

    Reden: Olaf Harms, ver.di Hamburg, bei der Auftaktkundgebung - Dilan Baran, DIDF Hamburg, und eine Vertreterin von Bildung ohne Bundeswehr (BoB) bei der Zwischenkundgebung auf dem Hansaplatz - Norman Paech und Andreas Grünwald auf der Abschlusskundgebung - Peggy Parnass sprach ein Grußwort.

  • Donnerstag, den 16. März 2017, 19 Uhr, Informations und Diskussionsveranstaltung: Die Rolle der G20 im globalen Kriegsgeschehen - Gemeinsamkeiten und Unterschiede
    mit Andreas Zumach, Journalist und UN-Korrespondent
    Ort: Curiohaus, Rothenbaumchaussee 15, Hinterhaus
    Veranstalter: Attac Hamburg und Hamburger Forum
    weitere Informationen in der Agenda - Flugblatt zur Veranstaltung

  • Samstag, den 11. März 2017, 14 Uhr, Demonstration im Hamburger Hafen zum Fukushima-Jahrestag in Hamburg: Atommüll verhindern, bevor er entsteht
    Start 14 Uhr: Elbpromenade (U-Bahn Baumwall)
    Abschluss ca. 16 Uhr: Große Elbstraße 38 / Sandberg (Rederei MACS)
    Wir wollen Atommüll verhindern, bevor er entsteht. Wir wollen kein weiteres Fukushima, wir wollen atomare Katastrophen im Keim ersticken und die Versorgungstransporte der Atomindustrie stoppen.
    Die Hamburger Reederei MACS (Maritime Carrier Shipping) ist für Atomtransporte aus Namibia verantwortlich. Der Firmengründer von MACS, Felix Scheder-Bieschin, hat 1983 sein Geschäftsmodell mit dem rassistischen und menschenverachtenden Apartheidregime in Südafrika trotz weltweiten Boykotts ausgebaut, was der Reederei zu großem Wachstum verhalf.
    Das Uranerzkonzentrat, das mit der MACS nach Hamburg transportiert und auf dem Gelände der Firma C. Steinweg umgeschlagen wird, dient als Rohstoff zur Herstellung von Brennelementen. Der Abbau von Uran in Namibia geht einher mit großen Umweltzerstörungen, meist verbunden mit Menschenrechtsverletzungen.
    Wir lehnen die herrschenden gesellschaftlichen Verhältnisse ab, die solche menschenverachtenden Technologien entwickeln und nutzen.
    Aufruf zur Demonstration - Rede von Fritz Storim während der Demonstration

  • Samstag, den 4. März 2017, 14-18 Uhr, Veranstaltung: Der mörderische Krieg in Syrien - Besteht die Gefahr der Ausweitung?
    mit Prof. Dr. Werner Ruf und Joachim Guilliard
    Ort: Curiohaus, Rothenbaumchaussee 15, Hinterhaus
    Veranstalter: Marxistische Abendschule MASCH e.V.; Arbeitskreis Frieden ver.di-Landesbezirk Hamburg; Hamburger Forum
    weitere Informationen in der Agenda - Flugblatt zur Veranstaltung

  • Dienstag, den 21. Februar 2017, 19-21 Uhr, Veranstaltung: Was passiert in Ankara?
    mit Holger Griebner, Prozessbeobachter, ver.di, Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e.V.
    Einstiegsreferate: Dilan Baran, Vorsitzende der DIDF Hamburg (Föderation der demokratischen Arbeitervereine) und Jan van Aken, MdB Die Linke
    Ort: Curiohaus, Raum A, B und C, Rothenbaumchaussee 15, Hinterhaus
    Veranstalter: GEW Betriebsgruppe Ruheständler_innen
    weitere Informationen in der Agenda - Flyer zur Veranstaltung

  • Samstag, den 11. Februar 2017, 11.57 Uhr - um "Drei vor Zwölf" - bis 13 Uhr, Von Schleswig-Holstein geht Krieg aus!
    Antimilitaristische Kundgebung und Mahnwache am Tornado- und Drohnen-Standort Jagel
    Ort: vor der Hauptzufahrt zum Fliegerhorst Jagel - Anfahrt Jagel
    Alle, die sich gegen Krieg und Militär engagieren wollen, sind willkommen. Im Anschluss findet ein Aktionsberatungstreffen und um 16.30 Uhr die Landesmitgliederversammlung der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen statt.
    Veranstalter: Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK)

    Seit Sommer 2016 wird in Jagel regelmäßiger Protest organisiert. Weitere Informationen zum Militärstandort Jagel und zu den Mahnwachen unter http://www.bundeswehrabschaffen.de/cms/aktionen/jagel/  

  • Deutschland wird zum Aufmarschgebiet: Kundgebung am Freitag, dem 13. Januar 2017, um 3 Minuten vor 12 (11.57 Uhr), Jungfernstieg (Flaggenplatz) - Nein zum Säbelrasseln, Truppenaufmarsch stoppen!
    In aller Öffentlichkeit verlegt die U.S. Army eine komplette Panzerbrigade mit 4000 Soldatinnen und Soldaten und mehr als 2000 Panzern, Haubitzen, Jeeps und LKW von Colorado durch Deutschland nach Osteuropa. Das erste Kriegsgerät ist bereits in Bremerhaven angekommen. Von dort soll es mit Zügen, Fahrzeugkolonnen und weiteren Schiffen Richtung Osten gehen. Mit Unterstützung durch die Bundeswehr sind Militärtransporte durch Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und Brandenburg geplant.
    Aufruf zur Kundgebung - Reportage von der Aktion - Rede von Andreas Grünwald für das Hamburger Forum - Bericht von der Aktion in der Online-Zeitung Schattenblick am 18.01.2017 - Interview mit Sebastian Rave, der als Vertreter der Bremer Friedensbewegung bei der Aktion in Hamburg gesprochen hat.

  • Demonstration am Samstag, dem 7. Januar 2017, ab 12 Uhr in Bremerhaven: Nein zum Säbelrasseln - Truppenverlegung stoppen!
    Die US-Army verlegt ab 6. Januar 2017 eine komplette Panzerbrigade mit 4000 Soldatinnen und Soldaten und mehr als 2000 Panzern, Haubitzen, Jeeps und LKW über Bremerhaven zu NATO-Manövern in Osteuropa. Auf einem Treffen in der Seestadt haben sich verschiedene Organisationen auf den Bremerhavener Appell: "Nein zum Säbelrasseln - Truppenverlegung stoppen!" geeinigt.
    Das Hamburger Forum hat sich dem Bremerhavener Appell angeschlossen.