Hamburger Forum für 
Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e.V.

Archiv: Aktivitäten im Jahr 2018

  • Samstag, den 1. September, 14 Uhr, Demonstration zum Antikriegstag
    Abrüsten statt Aufrüsten! - Stopp aller Rüstungsexporte! - Atomwaffen verschrotten!
    Auftakt: 14 Uhr am Deserteursdenkmal (S-Bahn Dammtor/U-Bahn Stephansplatz); Redner: Prof. Werner Ruf (Kassel)
    Abschluss: 16:30 Uhr am Besenbinderhof; Rednerin: Monika Koops, ver.di AK Frieden
    Veranstalter: Hamburger Forum - Aufruf des Hamburger Forums zum Antikriegstag
    Rede von Prof. Dr. Werner Ruf bei der Auftaktkundgebung - Rede von Monika Koops, ver.di-Arbeitskreis Frieden, bei der Abschlusskundgebung vor dem Gewerkschaftshaus

  • Montag, den 6. August, ab 8:15 Uhr: Schweigemarsch zum Gedenken an die Opfer von Hiroshima und Nagasaki und für die weltweite Ächtung von Atomwaffen
    Beginn: 8:15 Uhr am Alten Domplatz in Hamburg; von dort geht es
    (mit dem Kunstobjekt "mobile Präambel" der Hamburger Verfassung) zur Kundgebung auf dem Hamburger Rathausplatz.
    Rede von Christoph Störmer vor dem Hamburger Rathaus
    Veranstalter: Axel Richter, Bildhauer und Mitarbeiter des KunstHaus am Schüberg / Ev luth. Kirchenkreis Hamburg-Ost; Dr. med Inga Blum, Dr. Dietrich Lau und Ute Rippel-Lau für die IPPNW/ICAN Regionalgruppe Hamburg (mit Unterstützung des Hamburger Forums)

  • Montag, den 6. August, 16 Uhr: Kundgebung zum Hiroshima-Tag 2018
    Am 6. August 1945 warf ein US-Bomber eine Atombombe über Hiroshima ab. Drei Tage später fiel eine weitere Bombe auf Nagasaki. Insgesamt wurden 200 000 Menschen getötet und über 100 000 verwundet; in den Jahrzehnten danach und bis heute gab es unzählige Opfer infolge der Verstrahlungen. Zum Zeitpunkt der Bombenabwürfe stand die Kapitulation Japans ohnehin bevor. Ziel der US-Führung war nicht die Beschleunigung der Kapitulation, sondern eine Demonstration ihrer Macht - und ein Test der Bomben unterschiedlicher Bauart unter realen Bedingungen. Für diese beispiellosen Kriegsverbrechen wurden die USA nie zur Verantwortung gezogen.
    Rede von Ellen Baumann auf der Kundgebung
    Ort: Am Deserteursdenkmal (S-Dammtor/U-Stephansplatz)
    Veranstalter: Hamburger Forum - Flugblatt zur Kundgebung

  • Donnerstag, den 5. Juli, 18:30 Uhr, Veranstaltung: Droht eine militärische Intervention in Venezuela?
    Diskussion mit dem Journalisten Volker Hermsdorf (junge Welt) über die US-amerikanische Gegenoffensive in Lateinamerika
    Eine von großen Nachrichtenagenturen orchestrierte Medienkampagne sorgt dafür, dass systematisch Negativmeldungen über Venezuela verbreitet werden. Die Trump-Regierung und die venezolanische Rechte fordern immer lauter den Boykott Venezuelas und eine "humanitäre" militärische Intervention. Truppen und Militärgerät stehen unter anderem in Kolumbien, Brasilien und Guyana an der Grenze zu Venezuela bereit.
    Wir möchten mit dieser Veranstaltung über die Situation in Venezuela informieren, die internationale Interessenkonstellation aufzeigen und auf die wachsende Gefahr einer offenen militärischen Intervention hinweisen.
    Ort: Curio-Haus, Rothenbaumchaussee 15
    Veranstalter: Hamburger Forum - Flugblatt zur Veranstaltung

  • Am 13. Juni entschied der Haushaltsausschuss des Bundestages, Kampfdrohnen für die Bundeswehr zu leasen. Damit ist ein weiterer Schritt hin zur Automatisierung von Kriegen gegangen. Erst einmal sollen diese Killerdrohnen ohne Munition angeschafft werden, über die Bewaffnung soll der Bundestag noch einmal beraten und dann entscheiden. Genau wie eine Pistole ohne Munition eine Pistole ist, so ist eine Kampfdrohne ohne Munition eine Kampfdrohne. Wir protestieren erneut gegen die Beteiligung der Bundeswehr an Drohnenkriegen.
    Anlässlich der Abstimmung im Haushaltsausschuss hatten wir unser Drohnenflugblatt aktualisiert.

  • Freitag, den 13. April, 18 Uhr, Kundgebung am Jungfernstieg: Nicht Krieg - Frieden in Syrien!
    Das Hamburger Forum ruft angesichts der drohenden Eskalation auf, gemeinsam für den Frieden in Syrien einzutreten!
    • Sofortiger Waffenstillstand und Schluss mit dem Sterben Unschuldiger!
    • Krieg kann kein Mittel der Politik sein!
    Veranstalter: Hamburger Forum - Flugblatt zur Veranstaltung

  • Der Hamburger Ostermarch 2018 stand unter dem Motto: Atomwaffen abschaffen - Entspannungspolitik jetzt - Abrüsten statt aufrüsten!
    Ostermontag, 2. April
    11:30 Uhr Ostermarsch-Andacht, Dreieinigkeitskirche, St.-Georgs-Kirchhof
    12 Uhr Auftaktkundgebung, St.-Georgs-Kirchhof
    13:30 Uhr Abschlusskundgebung und Friedensfest, Carl-von-Ossietzky-Platz
    Der Aufruf zum Hamburger Ostermarsch 2018 wurde breit diskutiert und wird von vielen Einzelpersonen und Organisationen unterstützt:
    Flugblatt zum Hamburger Ostermarsch 2018.
    • Stellungnahme des DGB Bezirk Nord:
      Kriegsprävention statt Militäreinsätze! Verzicht auf Gewalt!
      Kooperation statt Konfrontation! Gegen eine neue Rüstungsspirale: Abrüstung jetzt!

  • Montag, den 26. März, 19 Uhr, Veranstaltung: Abrüsten statt Aufrüsten: Entspannungspolitik jetzt - Atomwaffen abschaffen!
    mit Holger Griebner, Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e.V. sowie ver.di Arbeitskreis Frieden, Hamburg
    Die Bundesregierung plant, die Rüstungsausgaben nahezu zu verdoppeln, auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung (BIP). So wurde es in der NATO vereinbart. Zwei Prozent, das sind mindestens weitere 30 Milliarden Euro, die im zivilen Bereich fehlen, so bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr, kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung, ökologischem Umbau, Klimagerechtigkeit und internationaler Hilfe zur Selbsthilfe.
    Auch sicherheitspolitisch bringt eine Debatte nichts, die zusätzlich Unsummen für die militärische Aufrüstung fordert. Stattdessen brauchen wir mehr Mittel für Konfliktprävention als Hauptziel der Außen- und Entwicklungspolitik.
    Ort: SerrahnEINS, Serrahnstraße 1, Bergedorf Die Veranstaltung wird von zahlreichen Gewerkschaften, Parteien und Organisationen in Bergedorf unterstützt - Flugblatt zur Veranstaltung

  • Afrin-Solidaritätsdemonstration in Hamburg am 3. Februar 2018
    Rede von Holger Griebner für das Hamburger Forum - Fotos von der Demonstration

  • Gemeinsame Veranstaltung von Hamburger Forum, DFG-VK und Ottenser Gespräche zu Flucht und Migration:
    Mittwoch, den 21. Februar, 18 Uhr, Vortrag und Diskussion: Saudi-Arabiens Krieg gegen Jemen
    Referent: Andreas Zumach
    Was muss noch passieren, bis der Krieg gegen Jemen in der deutschen Öffentlichkeit wirklich wahrgenommen wird und von der saudischen Regierung und ihren Verbündeten Konsequenzen gefordert werden? Wie kann es sein, dass deutsche und französische Spitzenpolitiker in dem stockkonservativen Königreich Höflichkeitsbesuche abstatten ? und die Kriegsverbrechen im Jemen mit Stillschweigen übergehen? Warum wird die aggressive saudische Regierung nicht international isoliert und mit Sanktionen bedroht? Wie kann den verzweifelten Menschen im Jemen geholfen werden und wodurch könnte der Krieg beendet werden? Und: Ist der Krieg im Jemen nur ein Vorspiel für einen geplanten Krieg gegen Iran?
    Ort: Pauline Kantine in der Schule Rothestrasse in Altona (Rothestr. 22, erreichbar zu Fuß vom Bahnhof Altona oder mit der Buslinie 15)
    Flugblatt zur Veranstaltung