Hamburger Forum für 
Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e.V.
letzte Änderung: 01.07.2018

Friedenspolitische Veranstaltungen in Hamburg:

In dieser Seite dokumentiert das Hamburger Forum friedenspolitische Veranstaltungen in Hamburg im aktuellen Monat und in den Folgemonaten. Die Seite wird regelmäßig wöchentlich aktualisiert. 

----------------------------------------------------------------------------
Teilt uns bitte Eure Aktivitäten und Veranstaltungen mit:

Hamburger-Forum@hamburg.de
----------------------------------------------------------------------------



Agenda im Juli 2018

  • Montag, den 2. Juli, 19-21 Uhr, Diskussionsveranstaltung: Nordsyrien - Welche Zukunft streben SDF, YPG/YPJ und PYD in Syrien an?
    mit Yavuz Fersoglu, Vorstandsmitglied NAV-DEM (Demokratisches Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland) e.V. und Karin Leukefeld, Journalistin
    Gegen die türkische Armee und deren Söldner haben die SDF Afrin verteidigt. Das Erdogan-Regime aber hat Afrin okkupiert und möchte diesen Teil Syriens in die Türkei eingliedern. Die islamistischen Krieger und ihre Familien sollen dort angesiedelt werden, die Bevölkerung vertrieben. Hier hat die SDF die territoriale Unverletzlichkeit Syriens verteidigt.
    Im Wettlauf mit der SAA (Syrisch Arabischen Armee) haben die SDF die Islamisten aus Rakka vertrieben und die ergiebigsten Ölquellen bei Deir ez-Zor unter ihre Kontrolle gebracht. Sie setzen auf die Unterstützung der US-geführten "Anti-IS-Allianz". Die USA verfügen über mehr als 20 Militärbasen und Sondereinsatzkräfte und wollen den "Regime Change", mindestens eine Teilung Syriens. Die Situation ist kritisch - was wollen die Kurden?
    Ort: Kaffeewelt, Böckmannstr. 6 (St. Georg)
    Veranstalter: Die Linke, Landesverband Hamburg - weitere Informationen

  • Donnerstag, den 5. Juli, 18:30 Uhr, Veranstaltung: Droht eine militärische Intervention in Venezuela?
    Diskussion mit dem Journalisten Volker Hermsdorf (junge Welt) über die US-amerikanische Gegenoffensive in Lateinamerika
    Eine von großen Nachrichtenagenturen orchestrierte Medienkampagne sorgt dafür, dass systematisch Negativmeldungen über Venezuela verbreitet werden. Die Trump-Regierung und die venezolanische Rechte fordern immer lauter den Boykott Venezuelas und eine "humanitäre" militärische Intervention. Truppen und Militärgerät stehen unter anderem in Kolumbien, Brasilien und Guyana an der Grenze zu Venezuela bereit.
    Wir möchten mit dieser Veranstaltung über die Situation in Venezuela informieren, die internationale Interessenkonstellation aufzeigen und auf die wachsende Gefahr einer offenen militärischen Intervention hinweisen.
    Ort: Curio-Haus, Rothenbaumchaussee 15
    Veranstalter: Hamburger Forum - Flugblatt zur Veranstaltung

  • Donnerstag, den 5. Juli, 19 Uhr, Was die Welt nicht braucht - neue Atomwaffen: Ann Sullentrop, Friedensaktivistin aus den USA, berichtet
    Die 66-jährige Krankenschwester Ann Sullentrop ist führendes Mitglied mehrerer US-Friedensorganisationen. Ann leitet in Kansas-City außerdem eine Ortsgruppe der "Physicians for Social Responsibility". Ihre Ortsgruppe kämpft sowohl gegen die Hinterlassenschaften einer ehemaligen Nuklearwaffenfabrik als auch gegen ein Nachfolgewerk, in dem die Herstellung neuer Atombomben (Typ B61-12) geplant ist, die ab 2024 in Büchel und anderen NATO-Standorten die "alten" Bomben ersetzen sollen.
    Zu immensen Kosten und mit radioaktiver Belastung der Menschen vor Ort rüstet die US-Regierung auf. Und die Bundesregierung duldet diese Bomben weiterhin, lässt deutsche Piloten ihren Einsatz in NATO-Manövern üben und weigert sich, den UN-Atomwaffen-Verbotsvertrag zu unterzeichnen. - Wir freuen uns auf die Diskussion mit Ann!
    Ort: Gut Karlshöhe, Karlshöhe 60d, 22175 Hamburg (HVV-Bus 27 bis Gut Karlshöhe)
    Veranstalter: IPPNW Hamburg und GAAA (Gewaltfreie Aktion Atomwaffen Abschaffen, Mitglied bei ICAN) - weitere Informationen


Regelmäßige Termine:

Erklärung: Die politischen Aussagen in diesen Veranstaltungshinweisen stammen von den Veranstaltern und werden von uns lediglich dokumentiert. Sie stellen nicht in jedem Fall unsere politische Meinung dar. Das Hamburger Forum haftet nicht für Richtigkeit und Vollständigkeit oder für Konsequenzen, die sich aus der Nutzung der bereitgestellten Informationen ergeben.