Hamburger Forum für 
Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e.V.
letzte Änderung: 19.03.2017

Friedenspolitische Veranstaltungen in Hamburg:

In dieser Seite dokumentiert das Hamburger Forum friedenspolitische Veranstaltungen in Hamburg im aktuellen Monat und in den Folgemonaten. Die Seite wird regelmäßig wöchentlich aktualisiert. 

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Teilt uns bitte Eure Aktivitäten und Veranstaltungen mit:

Hamburger-Forum@hamburg.de
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Agenda im März 2017

  • Mittwoch, den 1. März, 18.30-22 Uhr, Veranstaltung: Das SS-Massaker von Distomo und der Kampf eines Überlebenden um Gerechtigkeit
    Argyris Sfountouris berichtet über seinen Kampf um Gerechtigkeit - Patric Seibel trägt Auszüge aus seiner Biografie über Argyris Sfountouris vor – Vertreter(innen) des AK Distomo berichten über den Stand der politischen und juristischen Auseinandersetzung in der Entschädigungsfrage; anschließend Diskussion.
    Ort: Curiohaus (Hofdurchgang). Rothenbaumchausse 11-15, 20148 Hamburg
    Veranstalter: AK-Distomo (im Rahmen des „Jour Fixe Gewerkschaftslinke Hamburg“); die Veranstaltung wird unterstützt von der GEW Hamburg und ver.di, Ortsverein Hamburg, Fachbereich 08 - weitere Informationen: https://gewerkschaftslinke.hamburg/2017/02/05/jour-fixe-149-das-ss-massaker-von-distomo-und-der-kampf-eines-ueberlebenden-um-gerechtigkeit

  • Samstag, den 4. März, 14-18 Uhr, Veranstaltung: Der mörderische Krieg in Syrien - Besteht die Gefahr der Ausweitung?
    mit Prof. Dr. Werner Ruf und Joachim Guilliard
    Syrien ist Teil eines Kriegsgebietes, das von Afghanistan über den Irak bis zum Jemen und nach Somalia reicht. Die Zahl der Opfer und das Ausmaß der Zerstörungen sind enorm. Viele Regional- und Großmächte sind an diesem Krieg beteiligt. Daneben gibt es nichtstaatliche Akteure wie den IS und andere islamistische Milizen. Alle versuchen in wechselnden Allianzen ihre machtpolitischen und wirtschaftlichen Interessen durchzusetzen - und die Gefahr einer direkten Konfrontation nicht nur der Stellvertreter, sondern der Großmächte selbst steigt.
    Wir wollen mit unserer Veranstaltung und die Kriegsziele der beteiligten Mächte, ihre Interessenlagen und ihre Kriegsführung einer Analyse unterziehen – nicht nur, um besser Bescheid zu wissen, sondern auch, um die Brandstifter an den Pranger zu stellen.
    Ort: Curiohaus, Rothenbaumchaussee 15, Hinterhaus
    Veranstalter: Marxistische Abendschule MASCH e.V.; Arbeitskreis Frieden ver.di-Landesbezirk Hamburg; Hamburger Forum - Flugblatt zur Veranstaltung

  • Samstag, den 11. März, 14 Uhr, Demonstration im Hamburger Hafen zum Fukushima-Jahrestag in Hamburg: Atommüll verhindern, bevor er entsteht
    Start 14 Uhr: Elbpromenade (U-Bahn Baumwall)
    Abschluss ca. 16 Uhr: Große Elbstraße 38 / Sandberg (Rederei MACS)
    Wir wollen Atommüll verhindern, bevor er entsteht. Wir wollen kein weiteres Fukushima, wir wollen atomare Katastrophen im Keim ersticken und die Versorgungstransporte der Atomindustrie stoppen.
    Die Hamburger Reederei MACS (Maritime Carrier Shipping) ist für Atomtransporte aus Namibia verantwortlich. Der Firmengründer von MACS, Felix Scheder-Bieschin, hat 1983 sein Geschäftsmodell mit dem rassistischen und menschenverachtenden Apartheidregime in Südafrika trotz weltweiten Boykotts ausgebaut, was der Reederei zu großem Wachstum verhalf.
    Das Uranerzkonzentrat, das mit der MACS nach Hamburg transportiert und auf dem Gelände der Firma C. Steinweg umgeschlagen wird, dient als Rohstoff zur Herstellung von Brennelementen. Der Abbau von Uran in Namibia geht einher mit großen Umweltzerstörungen, meist verbunden mit Menschenrechtsverletzungen.
    Wir lehnen die herrschenden gesellschaftlichen Verhältnisse ab, die solche menschenverachtenden Technologien entwickeln und nutzen.
    Aufruf zur Demonstration

  • Donnerstag, den 16. März, 19 Uhr, Informations und Diskussionsveranstaltung: Die Rolle der G20 im globalen Kriegsgeschehen - Gemeinsamkeiten und Unterschiede
    mit Andreas Zumach, Journalist und UN-Korrespondent
    Im Wahljahr 2017 kommt es in Hamburg zu einem einzigartigen Zusammentreffen politischer Macht. Der G20-Gipfel versammelt am 7. und 8. Juli 19 Staats- und Regierungschefs sowie die EU-Spitze zu einem informellen Treffen. In den Reihen der G20 finden sich die direkt Verantwortlichen für viele der heutigen Kriege. Die militärischen Potenziale sind unter den teilnehmenden Staaten allerdings ungleich verteilt. Und einige von ihnen agieren miteinander, andere gegeneinander - einige aggressiv, andere anscheinend eher defensiv.
    Wie verhalten sich die verschiedenen Kriegsakteure der G20? Wo gibt es Gemeinsamkeiten und wo Unterschiede? Welche Interessen werden jeweils verfolgt? Können die G20 eine friedlichere Welt schaffen? Wie könnte die UNO effektiver gegen Kriege vorgehen? Diese und viele andere Fragen sollen diskutiert werden.
    Ort: Curiohaus, Rothenbaumchaussee 15, Hinterhaus
    Veranstalter: Attac Hamburg und Hamburger Forum – Flugblatt zur Veranstaltung

  • Samstag, den 18. März, ab 14 Uhr: Flüchtlingscamp auf dem Rathausmarkt: Idomeni ist überall!
    Ein Großteil der Menschen, die nach Europa fliehen, landet in Griechenland. Doch statt Schutz und Hilfe zu erhalten, landen die Schutzsuchenden dort in bitterster Not. Andere Staaten der Europäischen Union sehen dem Elend der Geflüchteten zu und verweigern Ihnen legale Möglichkeiten, in andere EU-Staaten weiter zu fliehen.
    Griechenland-Solidaritätsgruppen und das Netzwerk Welcome2Stay und die Flüchtlinge im besetzten Hotel City Plaza in Athen haben den 18. März, den Jahrestag des EU-Türkei-Deals, zum internationalen Aktionstag für die Menschen auf der Flucht erklärt. Wir wollen hier in Hamburg – wie in vielen anderen Städten – ein Zeichen der Solidarität setzen, indem wir an diesem Tag auf dem Rathausmarkt zeigen: Idomeni ist überall!
    Kommt zum Rathausmarkt und bringt Zelte, Planen oder andere Notbehausungen, Isomatten, Schlafsäcke, Stühle, Decken, Töpfe, Kochlöffel, Wäscheleinen, Wäschestücke, Eimer - kurz, bringt alles mit, was zu einem Flüchtlingscamp gehören könnte.
    Veranstalter: Aktionskreis Hamburg Hat Platz AHHP (Bündnis Hamburger Flüchtlingsinitiativen, Ottenser Gespräche zu Flucht und Migration, Flüchtlingsrat Hamburg und Attac Griechenland-Solidaritätsgruppe) - Aufruf - weitere Informationen

  • Sonntag, den 19. März, 15 Uhr, Informations- und Diskussionsveranstaltung: "Wir weigern uns, Feinde zu sein"
    Daoud Nassar, evangelisch-lutherischer Christ aus der Nähe von Bethlehem, informiert über seine Friedensinitiative Tent of Nations, die für viele Christen in Palästina ein Hoffnungsanker für Frieden und Gerechtigkeit ist.
    Ort: Gemeindehaus der Elisabethkirche, Eidelstedter Dorfstr. 27
    Veranstalter: Ev.-luth Kirchengemeinde Eidelstedt mit Unterstützung des Jerusalemvereins im Berliner Missionswerk - Flyer

  • Montag, den 20. März, 19 Uhr, Dokumentarfilm: Nicaragua – Die gestohlene Revolution
    von Clara Ott und G. Bataillon, Frankreich 2013, 85 min, dt.
    Die sandinistische Revolution in Nicaragua weckte 1979 Hoffnung auf ein Ende der Unterdrückung nach ca. 50 Jahren Somoza-Diktatur. Doch die Widerstandsbewegung zerfiel, das Land stürzte in einen Bürgerkrieg durch die von den USA unterstützten Contras. Was ist aus der einst weltweit gefeierten Revolution geworden? Frühere Protagonisten der Revolution kommen zu Wort und werfen einen Blick zurück auf die damaligen Ereignisse.
    Veranstaltungsort: Kommunales Kino METROPOLIS, Kleine Theaterstraße - Eintritt: 7,50 Euro, ermäßigt 5,- Euro
    Veranstalter: Nicaragua Verein Hamburg e.V. (im Rahmen der ROMEROTAGE 2017)

  • Dienstag, den 21. März, 19.30-21 Uhr, Diskussion/Vortrag: Die Kollaboration zwischen deutschen Behörden und westafrikanischen Regierungen
    mit Bruno Watara, Afrique-Europe Interact und Bündnis gegen Lager Berlin
    Unter der Führung von Angela Merkel verteidigt die EU neuerdings ihre Außengrenzen tief in Afrika. Das soll die Migration nach Europa radikal stoppen. Die zentrale Mittelmeerroute aus Afrika nach Europa soll von der neuen Frontex-Agentur für Grenz- und Küstenwache mit Kriegsschiffen verriegelt und afrikanische Regierungen sollen verpflichtet werden, „ihre“ angeblichen Wirtschaftsmigrant(inn)en zurückzunehmen. Bei Nichterfüllung der Vorgaben drohen entwicklungs- und handelspolitische Sanktionen.
    Bruno Watara wird den Stand der Verhandlungen der EU mit diversen afrikanischen Regierungen und die Proteste dagegen in Afrika und hier darstellen. Eine Vertreterin/ein Vertreter der Botschaft von Mali (angefragt) wird die Position der malischen Regierung erläutern.
    im Rahmen der Reihe: Reihe: Die Verstrickungen EUropas in Flucht und Migration - Veranstaltung mit Übersetzung französisch/deutsch
    Ort: W3-Werkstatt für internationale Kultur und Politik e. V., Nernstweg 32-34
    Veranstalter: Rosa Luxemburg Stiftung in Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Hamburg und Minerva Consulting+Research - weitere Informationen

  • Mittwoch, den 22. März, 19 Uhr, Vortrag und Diskussion: Wandel der Bundeswehr von einer Verteidigungs- zu einer weltweiten Angriffsarmee
    Lühr Henken (Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag), referiert zum „Weißbuch 2016“ zur Sicherheitspolitik und Zukunft der Bundeswehr
    Als Lehre aus dem deutschen Faschismus/Militarismus wurde im Artikel 87a des Grundgesetzes ausdrücklich festgehalten, dass die deutschen Streitkräfte nur zum Zweck der Verteidigung eingesetzt werden dürfen. Damit wird ausdrücklich ein territorialer Bezug zum deutschen Staatsgebiet hergestellt. Doch sowohl im Weißbuch 2006 als auch im Weißbuch 2016 hat man sich vom bis dahin klar umrissenen Verteidigungsbegriff gelöst und für Militäreinsätze ausgesprochen, ohne dass zuvor ein Angriff auf das eigene Territorium oder das eines Bündnispartners stattgefunden hatte oder unmittelbar drohte.
    Die Bundeswehr soll ein Instrument zur Durchsetzung außenpolitischer und wirtschaftlicher Ziele mit militärischen Mitteln werden. Mit dem Weißbuch 2016 wird ein Kurs festgeschrieben, der die deutsche Außenpolitik bei der Lösung von Konflikten nicht mehr allein auf diplomatische Mittel festlegt, sondern Militäreinsätze zur Durchsetzung politischer Ziele einkalkuliert.
    Ort: Kulturzentrum LOLA, Lohbrügger Landstraße 8 - Flugblatt zur Veranstaltung
    Veranstalter: Marxistische Abendschule MASCH Bergedorf - Kontakt: bergedorf@marxistische-abendschule.de

  • Donnerstag, den 23. März, und Freitag, den 24. März, 9 Uhr, Solidarische Prozessbegleitung für Zeki Eroğlu
    Seit dem 17. Februar 2017 läuft der Prozess gegen Zeki Eroğlu wegen "Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland" §129b vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht. Ihm wird vorgeworfen, Führungskader der PKK vor allem in Süddeutschland gewesen zu sein. Am 13.04.2016 wurde er in Schweden in Auslieferungshaft genommen und an die BRD ausgeliefert und sitzt seitdem in U-Haft in der Holstenglacis. Zu seiner Unterstützung wird eine lokale Prozessbegleitung organisiert.
    Ort: OLG Hamburg, Sievekingplatz 3, Saal 288 /1.Stock
    Weitere Termine am selben Ort: Dienstag, 11.04.; Mittwoch, 12.04.; Montag, 24.04.
    Weitere Informationen: http://tkhh.blogsport.eu und https://freiheit.blackblogs.org

  • Montag, den 27. März, 19 Uhr, Filmvorführung: "Chocolate de Paz"
    von Gwen Burnyeat und Pablo Mejía Trujillo (span. mit dt. Untertiteln)
    Die Friedensgemeinde San José de Apartadó in Kolumbien weigert sich seit ihrer Gründung 1997, Partei für eine der im bewaffneten Konflikt beteiligten Gruppen zu ergreifen - Paramilitärs, Guerillagruppen oder die Armee -, und kämpft mit gewaltfreien Mitteln für ein Leben in Frieden. Mehr als 250 Mitglieder der Friedensgemeinde und Zivilisten, die in der Gegend wohnten, sind seitdem getötet worden oder gewaltsam verschwunden. "Chocolate de Paz" beschreibt die Erfahrungen der Friedensgemeinde, die sich nicht am Konflikt beteiligen will. Er durchläuft dafür den Prozess von Anbau und Produktion von Bio-Schokolade mit Beginn der Aussaat der Kakaopflanze bis zur Verarbeitung. Kakao ist der Erzählfaden, der uns Geschichten von Gewalt und Widerstandskraft in einer Gemeinde näher bringt, die versucht, neutral gegenüber allen Gewaltakteuren des Konfliktes zu bleiben.
    Im Anschluss an die Filmvorführung beantwortet die ehemalige pbi-Freiwillige und Koregisseurin Gwen Burnyeat Fragen der Zuschauer.
    Ort: 3001 Kino, Schanzenstraße 75 - Eintritt: 6,- EUR (erm. 4,- EUR)
    Veranstalter: pbi Deutschland (im Rahmen der ROMEROTAGE 2017)

  • Dienstag, den 28. März, 19 Uhr, Veranstaltung: Ziemlich beste Freunde - Die Golfmonarchien und der Westen
    mit Gerhard Schumann (Berlin)
    In nahezu jedem Konflikt im Nahen Osten spielen die Golfmonarchien eine zentrale Rolle. Laut Ex-US-Außenministerin Hillary Clinton unterstützen Saudi-Arabien und Katar den "IS" finanziell und logistisch. Im Jemen intervenierte das saudische Königshaus jüngst in den Bürgerkrieg. Den "Arabischen Frühling" im Nachbarland Bahrain ließ es blutig niederschlagen. Gegen den gemeinsamen Feind Iran suchen die Regierungen Israels, Saudi-Arabiens und Kuwaits sogar den Schulterschluss. Trotz oder möglicherweise auch gerade wegen dieser Verwicklungen pflegen die westlich-imperialistischen Staaten seit langer Zeit gute Beziehungen zu den Königen am Golf – frei mach dem Motto: "Er ist ein Bastard, aber er ist unser Bastard". Gerhard Schumann analysiert, welche Rolle die Golfmonarchien für den westlichen Imperialismus spielen, warum die "westlichen Werte" dabei keine Rolle spielen und welche Interessen die Herrscherhäuser selbst im Nahen Osten verfolgen.
    Ort: Magda-Thürey-Zentrum (MTZ), Lindenallee 72
    Veranstalter: Bildung ohne Bundeswehr (Bob)

  • Dienstag, den 28. März, 19 Uhr, Vortrag mit Fotos: Mit den Pastoren für den Frieden durch die USA nach Kuba
    Seit über 50 Jahren wird Kuba durch die totale Blockade der USA beim Aufbau einer gerechten Gesellschaft behindert. Gegen dieses Unrecht organisieren die "pastors for peace" jedes Jahr eine Informationstour durch ihr Land. Sie widersetzen sich der Regierungspolitik, sammeln Spenden und bringen sie nach Kuba. Ursprünglich von Reverend Lucius Walker zur Unterstützung von Nicaragua gegründet, reisen die Pastoren seit 1992 zum Martin Luther King Center in Havanna. Bevor Lucius Walker 2010 starb, wurde er deswegen mit Geld- oder Gefängnisstrafen bedroht. Heute wird die Organisation von seiner Tochter Gail Walker geleitet; die US-Administration macht weiterhin Schwierigkeiten. Sabine Caspar von Cuba Sí Hamburg und Edgar Göll vom Netzwerk Cuba waren 2016 dabei.
    Ort: Apostelkirche, Langenfelder Damm - Eintritt frei
    Veranstalter: Cuba Sí Hamburg (im Rahmen der ROMEROTAGE 2017)

Agenda im April 2017

  • Montag, den 3. April, 19 Uhr, Spielfilm: Meister des Todes
    von Grimme-Preisträger Daniel Harrich, Deutschland. 2015, dt.
    Der Regisseur deckt nach langer Recherche in deutschen Ministerien illegale Waffengeschäfte auf: Peter Zierler arbeitet beim Waffenhersteller HSW (Heckler und Koch), der Exportgeschäfte bis zur Illegalität betreibt. Peter soll in Mexiko das Gewehr SG38 präsentieren. Er erlebt, wie bei einer Studenten-Demo auf die Jugendlichen mit dem Gewehr geschossen wird. Er ist schockiert und packt aus …
    Veranstaltungsort: Kommunales Kino METROPOLIS, Kleine Theaterstraße - Eintritt: 7,50 Euro, ermäßigt 5 Euro
    Veranstalter: Nicaragua Verein Hamburg e.V. (im Rahmen der ROMEROTAGE 2017)

  • Dienstag, den 4. April, 19 Uhr, Hamburg kolonial - Referate, Fotos, Diskussion
    Sowohl die Hafen- und Handelsstadt Hamburg als auch Deutschland ziehen nach wie vor Nutzen aus Ländern der Südhalbkugel, durch Import und Verarbeitung von nachwachsenden Rohstoffen wie Ölfrüchten, Zuckerrohr, Kaffee, Kakao, Edelhölzern und von zahlreichen Erzen zur Weiterverarbeitung in deutschen Unternehmen, auch in Hamburg.
    Diese postkolonialen Wirtschaftsbeziehungen werden von den Referenten Christian Russau vom Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika FDCL, Berlin, und Christian Stephan, Pfarrer der Iglesia Evangélica del Rio de la Plata, Assunción, Paraguay, IERP, anhand von konkreten Beispielen einiger Produkte ebenso durchleuchtet wie Voraussetzungen und Folgen der Ansiedlung deutscher Industrieunternehmen in Ländern des Südens zur Nutzung von arbeitsrechtlichen und ökologischen Standortvorteilen.
    Veranstaltungsort: Werkstatt 3, Nernstweg 32, Saal - der Eintritt ist frei
    Veranstalter: ZMÖ - Nordkirche weltweit; FIAN FoodFirst Informations- und Aktions-Netzwerk, Lokalgruppe Hamburg (im Rahmen der ROMEROTAGE 2017)


Regelmäßige Termine:
  • Regelmäßige Treffen der Friedensinitiative der NaturFreunde
    jeweils am 1. Mittwoch im Monat
    - Ort: VVN/BdA, Hein-Hoyer-Straße 41, Anmeldung: Helene Hohmeier, Tel. 491 71 56, oder Heike Finck, Tel. 551 28 40

  • Regelmäßige Treffen der Friedensinitiative Niendorf
    jeweils am 3. Mittwoch im Monat Ort: Haus der Jugend Niendorf, Vielohweg 154 - Kontakt: Anne Harden, Tel. 551 11 26

  • Regelmäßige Treffen der DFG-VK Hamburg
    Dienstags in jeder ungeraden Kalenderwoche - Ort: VVN/BdA, Hein Hoyer-Straße-Straße 41, Kontakt: Detlef Mielke: 04532 227 64

  • Vorstandssitzungen des Hamburger Forums - offen für Mitglieder und angemeldete Besucher, Anmeldung unter 04151 837 48 93 oder hamburger-forum@hamburg.de

  • Regelmäßige Treffen der Friedensinitiative Bramfeld
    jeweils am 2. und 4. Donnerstag im Monat - Ort: BRAKULA, Bramfelder Chaussee 265, Kontakt: Thea Rann, Tel.: 350 74 125

  • Antimilitaristisches Treffen jeden 1. Montag im Monat, 19 Uhr, Planwirtschaft, Klausstr. 10, Altona/Ottensen - ein offenes Treffen für alle, die antimilitaristisch aktiv werden wollen.

Erklärung: Die politischen Aussagen in diesen Veranstaltungshinweisen stammen von den Veranstaltern und werden von uns lediglich dokumentiert. Sie stellen nicht in jedem Fall unsere politische Meinung dar. Das Hamburger Forum haftet nicht für Richtigkeit und Vollständigkeit oder für Konsequenzen, die sich aus der Nutzung der bereitgestellten Informationen ergeben.