Hamburger Forum für 
Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e.V.
letzte Änderung: 05.11.2018

Friedenspolitische Veranstaltungen in Hamburg:

In dieser Seite dokumentiert das Hamburger Forum friedenspolitische Veranstaltungen in Hamburg im aktuellen Monat und in den Folgemonaten. Die Seite wird regelmäßig wöchentlich aktualisiert. 

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Teilt uns bitte Eure Aktivitäten und Veranstaltungen mit:

Hamburger-Forum@hamburg.de
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Agenda im November 2018

  • Samstag, den 3. November, 13 Uhr, Demonstration und Kundgebung: Würde statt Waffen - Geld in die Wiederherstellung des Sozialstaates statt Militär und Rüstung
    Kundgebung mit dem Gastredner Reiner Braun (Kooperation für den Frieden, Co-Sprecher International Peace Bureau) und Aktiven von "aufstehen Hamburg".
    Demonstration über die Fußgängerzone Neue Große Bergstraße zur Ottenser Hauptstraße.
    Ab 14:30 Uhr Unterstützung der Unterschriftensammlung "abrüsten statt aufrüsten" am Spritzenplatz
    Ort: Altona, Platz der Republik, Museumstr. 23 (vor dem Altonaer Museum)
    Veranstalter: aufstehen Hamburg - Flugblatt zur Aktion

  • Samstag, den 3. November, 14 Uhr, Kundgebung und Unterschriftensammlung: Abrüsten statt aufrüsten!
    Es sprechen:
    • Reiner Braun, Kooperation für den Frieden, Co-Sprecher International Peace Bureau (IPB)
    • Falko Lehmann, AK Demokratie und Frieden des Deutschen Gewerkschaftsbundes Hamburg
    • Sönke Wandschneider, Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e.V.
    "Abrüsten statt aufrüsten - das ist das Gebot der Stunde", so der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann. Schulen sind marode und Kitas fehlen überall, der soziale Wohnungsbau muss dringend ausgebaut werden, Krankenhäuser werden benötigt, dem öffentlichen Nahverkehr fehlen Gelder, die kommunale Infrastruktur verkommt, die Alterssicherung und die Pflege sind unterfinanziert, Geflüchtete benötigen Unterstützung, der ökologische Umbau stagniert, Finanzen für Klimagerechtigkeit sind nicht vorhanden und internationale Hilfe zur Selbsthilfe wird verweigert.
    Aber: Geld für die Rüstung ist fast unbegrenzt vorhanden. Die Waffenarsenale werden weiter angefüllt. Der Rüstungsetat 2019 soll um 11,4% auf 42,4 Milliarden Euro steigen und bis zum Jahr 2024 auf 85 Milliarden. Wir sagen nein!
    Wir treten ein für eine neue Entspannungspolitik. Wir wollen den Protest auf die Straßen und Plätze der Republik tragen. 100.000 Unterschriften unter den Aufruf "abrüsten statt aufrüsten" sind erst der Anfang (mit Stand von Mitte September). Wir wollen mehr Unterschriften, wir wollen eine breite und vielfältige Bewegung für Abrüstung.
    Ort: Spritzenplatz, Hamburg Altona
    Veranstalter: DGB Hamburg und Hamburger Einzelgewerkschaften; mit Unterstützung des Hamburger Forums - Flugblatt zur Kundgebung
    (Im Rahmen des bundesweiten Aufrufs der Initiative "abrüsten statt aufrüsten" zu dezentralen Aktionen für den 1.-4.11.2018)

  • Mittwoch, den 7. November 2018, 19 Uhr, Vortrag: Sieben Jahre nach Fukushima - Atomausstieg sofort!
    mit dem Anti-Atom-Aktivisten Kazuhiko Kobayashi. Kobayashi, der in Japan geboren wurde und dort lebt, studierte in Tokio Germanistik und lebte fast 30 Jahre in Deutschland, bevor er nach Japan zurückkehrte.
    Im Bündnis mit dem verantwortlichen TEPCO-Konzern versucht die japanische Regierung, bis zu den Olympischen Spielen in Tokio 2020 die Verheerungen des Super-GAU aus dem Blickfeld zu räumen. 22,3 Millionen Kubikmeter verseuchte Erde stehen aktuell, in Plastiksäcken provisorisch verstaut, in der Nähe der Kernkraftruine. Zudem lagern bereits 890 Tsd. Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser auf dem Gelände - und es werden täglich mehr. Es steht zu befürchten, dass der Betreiberkonzern TEPCO das Wasser einfach in den Pazifik spült. TEPCO muss gestoppt werden!
    Ort: In der Geschäftsstelle "Länger aktiv bleiben" (LAB), Hansaplatz 10 (St. Georg)
    Veranstalter: ethecon (Stiftung Ethik & Ökonomie)

  • Mittwoch, den 14. November, 19 Uhr, Veranstaltung: Alle gegen alle - die aktuellen Konflikte zwischen den großen Mächten und die Kriegsgefahr
    mit Jörg Kronauer, Soziologe und Journalist
    Alle gegen alle: Das scheint der brandgefährliche aktuelle Zustand der Beziehungen zwischen den großen Mächten der Welt zu sein. Die USA haben einen Wirtschaftskrieg gegen China gestartet, drangsalieren Russland mit Sanktionen sowie mit militärischem Druck und wenden sich nun unter Präsident Donald Trump mit dem Slogan "fast so schlimm wie China, nur kleiner" auch gegen die EU. Die EU wiederum sucht sich weltpolitisch nach oben zu boxen - auf Augenhöhe mit den USA -, ist unter deutscher Hegemonie in der Ukraine mit Russland kollidiert und setzt jetzt Moskau - dies Seite an Seite mit Washington - heftigen Repressalien aus. Zudem positioniert sie sich immer klarer gegen Chinas wachsenden ökonomischen sowie politischen Einfluss. Die eskalierenden Konflikte zwischen den großen Mächten gehen mit massiver Aufrüstung einher und drohen außer Kontrolle zu geraten. Die Kriegsgefahr ist längst real; bestes Beispiel dafür ist der Krieg in Syrien, in dem Militärs der Vereinigten Staaten und Russlands jeweils an der Seite verfeindeter Kräfte stationiert sind - ein ungewollter Funke an der falschen Stelle könnte genügen, um das vielzitierte Pulverfass in die Luft zu jagen.
    Ort: Curiohaus, Rothenbaumchaussee 15
    Veranstalter: Marxistische Abendschule, unterstützt von Hamburger Forum und vom ver.di Arbeitskreis Frieden, Hamburg - Flugblatt zur Veranstaltung

  • Montag, den 19. November, 18 Uhr, Veranstaltung: Europa - Friedensmacht oder stark durch militärische Abschreckung?
    Vortrag und Gespräch mit Antje Heider-Rottwilm, ehem. Leiterin der Europa-Abteilung der EKD und des Ökumenischen Forums Hafencity, Vorsitzende von Church and Peace
    Die "Europäische Union" war und ist von ihrer Geschichte und Zielsetzung her ein Friedensprojekt. Doch wie wird Frieden Wirklichkeit?
    Ort: Rathauspassage unter dem Rathausmarkt
    Veranstalter: Frauen in Schwarz, Hamburg - Flugblatt zur Veranstaltung


Regelmäßige Termine:
  • Vorstandssitzungen des Hamburger Forums - offen für Mitglieder und angemeldete Besucher, Anmeldung unter 04151 837 48 93 oder hamburger-forum@hamburg.de

  • Regelmäßige Treffen der neuen Friedensinitiative Bergedorf
    jeden ersten Montag im Monat um 19 Uhr - Ort: SerrahnEINS, Serrahnstr.1, am Bergedorfer Hafen - Kontakt: Friedensinitiative Bergedorf, c/o DGB Bergedorf, Serrahnstr. 1, 21029 Hamburg

  • Regelmäßige Treffen der Friedensinitiative der NaturFreunde
    jeweils am 1. Mittwoch im Monat
    - Ort: VVN/BdA, Hein-Hoyer-Straße 41, Anmeldung: Helene Hohmeier, Tel. 491 71 56, oder Heike Finck, Tel. 551 28 40

  • Regelmäßige Treffen der Friedensinitiative Niendorf
    jeweils am 3. Mittwoch im Monat - Ort: Haus der Jugend Niendorf, Vielohweg 154 - Kontakt: Anne Harden, Tel. 551 11 26

  • Regelmäßige Treffen der DFG-VK Hamburg
    Dienstags in jeder ungeraden Kalenderwoche - Ort: VVN/BdA, Hein Hoyer-Straße-Straße 41, Kontakt: Detlef Mielke: 04532 227 64

  • Regelmäßige Treffen der Friedensinitiative Bramfeld
    jeweils am 2. und 4. Donnerstag im Monat - Ort: BRAKULA, Bramfelder Chaussee 265, Kontakt: Thea Rann, Tel.: 350 74 125

  • Antimilitaristisches Treffen jeden 1. Montag im Monat, 19 Uhr, Planwirtschaft, Klausstr. 10, Altona/Ottensen - ein offenes Treffen für alle, die antimilitaristisch aktiv werden wollen.

Erklärung: Die politischen Aussagen in diesen Veranstaltungshinweisen stammen von den Veranstaltern und werden von uns lediglich dokumentiert. Sie stellen nicht in jedem Fall unsere politische Meinung dar. Das Hamburger Forum haftet nicht für Richtigkeit und Vollständigkeit oder für Konsequenzen, die sich aus der Nutzung der bereitgestellten Informationen ergeben.