Hamburger Forum für 
Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e.V.
letzte Änderung: 25.06.2017

Friedenspolitische Veranstaltungen in Hamburg:

In dieser Seite dokumentiert das Hamburger Forum friedenspolitische Veranstaltungen in Hamburg im aktuellen Monat und in den Folgemonaten. Die Seite wird regelmäßig wöchentlich aktualisiert. 

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Teilt uns bitte Eure Aktivitäten und Veranstaltungen mit:

Hamburger-Forum@hamburg.de
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Agenda im Juni 2017

  • Sonnabend, den 3. Juni, 13 Uhr, Demonstration: PALÄSTINA 2017 - 50 Jahre israelische Besatzung in Palästina - Gerechtigkeit für Palästina- JETZT!
    Beginn 13 Uhr auf dem Hachmannplatz - Abschlusskundgebung auf dem Gänsemarkt
    Seit 1967 hält Israel die Westbank, Ostjerusalem, den Gazastreifen und die Golanhöhen besetzt. Gegen alles Völkerrecht wurden in der Westbank Hunderte illegaler Siedlungen auf palästinensischem Land errichtet und die palästinensische Bevölkerung in voneinander isolierten Enklaven auf nur noch ca. 40% der Westbank zusammengedrängt. Ostjerusalem und Golanhöhen wurden annekiert. Seit 10 Jahren ist der Gazastreifen durch eine strikte Blockade völlig von der Außenwelt abgeriegelt- eine humanitäre Katastrophe. Landraub, Vertreibung, Entrechtung, Verfolgung bestimmen das Leben der Menschen in Palästina, und die westlichen und europäischen Länder tun nichts, um dem ein Ende zu setzen.
    Redner: Sönke Wandschneider, Hamburger Forum; Nader Elsakka, Vorsitzender der Palästinensischen Gemeinde in Hamburg; Anette Groth, MdB Die Linke - Flugblatt zur Demonstration
    Es rufen auf: Palästinensische Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V. - Deutschland; Palästinensische Gemeinschaft in Deutschland e.V. - Hamburg; Deutsch-Palästinensische Gesellschaft, Regionalgruppe Nord-Hamburg; Deutsch-Palästinensischer Frauenverein e.V., Regionalgruppe Hamburg
    Aufruf und Demonstration werden unterstützt von: Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e.V.; IPPNW- Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs-Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.; BDS-Gruppe Hamburg; Flüchtlingsrat Hamburg e.V.

  • Dienstag, den 6. Juni, 19-21 Uhr, Diskussion/Vortrag: G20 und die Herstellung des polizeilichen Ausnahmezustandes: "Gefahrengebiete“ reloaded?
    Vortrag und Diskussion mit Bernd Belina (Uni Frankfurt, Institut für Humangeographie), Elke Steven (Komitee für Grundrechte und Demokratie) und Christiane Schneider (Die Linke, Bürgerschaftsfraktion)
    "Hamburg verwandelt sich in eine Festung". So oder so ähnlich titelten viele Medien, als die ersten sicherheitspolitischen Planspiele für den G20-Gipfel öffentlich wurden. Von mehr als 15.000 Polizist(inn)en aus dem gesamten Bundesgebiet ist mittlerweile die Rede, von SEK, GSG9 und Secret Service, von umfassender Computerüberwachung und massiv gesicherten Kontrollzonen mitten in der Stadt. Das vielbeschworene Bild von 4000 „gewaltbereiten Gegendemonstranten“, „Linksautonomen“ oder gar „Linksterroristen“ dient der Polizei als Rechtfertigung für den „größten Einsatz in der hamburgischen Geschichte“.
    Was erwartet uns im Juli und was bedeutet die Herstellung des polizeilichen Ausnahmezustand für Anwohner(inn)en und Protestierende? Inwieweit lässt sich die aktuelle sicherheitspolitische Debatte in einen größeren gesellschaftspolitischen Kontext einordnen?
    Ort: Übel und Gefährlich, Feldstraße 66
    Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg - weitere Informationen

  • Dienstag, den 6. Juni, 20 Uhr, Film-Premiere: „Im inneren Kreis"
    Dokumentarfilm von Hannes Obens und Claudia Morar
    Iris P. ging enge Freundschaften und intime Beziehungen mit Menschen ein, die sie zugleich ausspionierte. Als Verdeckte Ermittlerin "Iris Schneider" forschte sie jahrelang die linke Szene und die "Rote Flora" in Hamburg aus. Nach ihrer medienwirksamen Enttarnung im Jahr 2014 flogen zwei weitere Verdeckte Ermittlerinnen in Hamburg auf, die mit ähnlichen Methoden viele Jahre undercover in der linken Szene unterwegs waren. Und auch im idyllischen Heidelberg hatte sich der Polizist Simon B. 2010 eigens an der Universität immatrikuliert, um linke Studierende auszuspähen …
    Im Film erzählen überwachte Menschen aus dem Umfeld der "Roten Flora" in Hamburg und Studierende aus Heidelberg ihre Geschichten, aber auch politisch und juristisch Verantwortliche kommen zu Wort, wie der frühere Generalbundesanwalt Kay Nehm. Der unabhängige Film wurde durch eine Spendenkampagne finanziert; Webseite zum Film
    Ort: Abaton-Kino
    Weitere Termine: im Abaton am 9. Juni um 18 Uhr; im Kino 3001 am 12., 14. und 16. Juni, jeweils um 19 Uhr (rechtzeitig Karten reservieren!)

  • Freitag, den 9. Juni, 18 Uhr, Dokumentarfilm: „Im inneren Kreis"
    von Hannes Obens und Claudia Morar
    Iris P. ging enge Freundschaften und intime Beziehungen mit Menschen ein, die sie zugleich ausspionierte. Als Verdeckte Ermittlerin "Iris Schneider" forschte sie jahrelang die linke Szene und die "Rote Flora" in Hamburg aus. Nach ihrer medienwirksamen Enttarnung im Jahr 2014 flogen zwei weitere Verdeckte Ermittlerinnen in Hamburg auf, die mit ähnlichen Methoden viele Jahre undercover in der linken Szene unterwegs waren. Und auch im idyllischen Heidelberg hatte sich der Polizist Simon B. 2010 eigens an der Universität immatrikuliert, um linke Studierende auszuspähen …
    Im Film erzählen überwachte Menschen aus dem Umfeld der "Roten Flora" in Hamburg und Studierende aus Heidelberg ihre Geschichten, aber auch politisch und juristisch Verantwortliche kommen zu Wort, wie der frühere Generalbundesanwalt Kay Nehm. Der unabhängige Film wurde durch eine Spendenkampagne finanziert; Webseite zum Film
    Ort: Abaton-Kino
    Weitere Termine: im Kino 3001 am 12., 14. und 16. Juni, jeweils um 19 Uhr (rechtzeitig Karten reservieren!)

  • Montag, den 12. Juni, 19 Uhr, Dokumentarfilm: „Im inneren Kreis"
    von Hannes Obens und Claudia Morar
    Iris P. ging enge Freundschaften und intime Beziehungen mit Menschen ein, die sie zugleich ausspionierte. Als Verdeckte Ermittlerin "Iris Schneider" forschte sie jahrelang die linke Szene und die "Rote Flora" in Hamburg aus. Nach ihrer medienwirksamen Enttarnung im Jahr 2014 flogen zwei weitere Verdeckte Ermittlerinnen in Hamburg auf, die mit ähnlichen Methoden viele Jahre undercover in der linken Szene unterwegs waren. Und auch im idyllischen Heidelberg hatte sich der Polizist Simon B. 2010 eigens an der Universität immatrikuliert, um linke Studierende auszuspähen …
    Im Film erzählen überwachte Menschen aus dem Umfeld der "Roten Flora" in Hamburg und Studierende aus Heidelberg ihre Geschichten, aber auch politisch und juristisch Verantwortliche kommen zu Wort, wie der frühere Generalbundesanwalt Kay Nehm. Der unabhängige Film wurde durch eine Spendenkampagne finanziert; Webseite zum Film
    Ort: Kino 3001; weitere Termine 14. und 16. Juni, jeweils 19 Uhr (rechtzeitig Karten reservieren!)

  • Dienstag, den 13. Juni, 19-21 Uhr, Diskussion/Vortrag: Krise am Kap der guten Hoffnung
    Prof. Denis Goldberg zur aktuellen Entwicklung in Südafrika
    Südafrika spielt eine bedeutende ökonomische und politische Rolle auf dem afrikanischen Kontinent, seit vor gut zwei Jahrzehnten das rassistische Apartheid-Regime beseitigt wurde. Das Land mit seinen 54 Millionen Menschen wird auch beim G20-Gipfel in Hamburg vertreten sein. Die vom ANC geführte Regierung hat demokratische Freiheiten und wichtige soziale Verbesserungen erreicht, zu einer grundlegenden gesellschaftlichen Umgestaltung kam es nach den ersten freien Wahlen 1994 jedoch nicht. Nach wie vor lebt ein großer Teil der überwiegend schwarzen Bevölkerung in Armut und Arbeitslosigkeit, ohne gesicherte soziale Perspektive, während sich der Reichtum bei Wenigen konzentriert. Erstmals hat der ANC als Regierungspartei bei den Kommunalwahlen 2016 nennenswert an Stimmen und Einfluss verloren. Präsident Zuma und seine Umgebung gelten als korrupt, in und um den ANC toben erbitterte Fraktionskämpfe.
    Zu den frühen Kritikern des Präsidenten Zuma gehört Prof. Goldberg, der auf vielfältige Weise gegen die Apartheid gekämpft hat. Seinerzeit galt der ANC-Aktivist Denis Goldberg den Rassisten als "the most dangerous white man in South Africa". Im legendären Rivonia-Prozess wurde er 1964 zusammen mit Nelson Mandela und anderen zu viermal Lebenslänglich verurteilt. 22 Jahre musste er im Gefängnis verbringen. Wie übersteht ein Mensch das? Wie ist seine Sicht auf diesen historischen Kampf und das heutige Südafrika?
    Ort: Curio Haus, Rothenbaumchaussee 15
    Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg in Kooperation mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Hamburg - weitere Informationen

  • Dienstag, den 13. Juni, 19-21 Uhr, Diskussion/Vortrag: G20, Globalisierung, Arbeiter_innenwiderstand und der Hamburger Hafen: Transnationale gewerkschaftliche Solidarität in Zeiten der Entsolidarisierung
    Vortrag und Diskussion mit Ole Nors Nielsen (3F-Gewerkschaft, Aalborg/Dänemark), Anastasia Frantzeskaki (Hafenarbeitergewerkschaft OMYLE, Piräus/Griechenland) und Matthias von Dombrowski (Hafen Hamburg); Moderation: Jörn Böwe
    Der G20-Gipfel 2017 findet in einer weltpolitischen Situation statt, die von Nationalismus, Abschottung und verschärfter Konkurrenz geprägt ist. Internationale Handelskriege stehen wieder auf der Tagesordnung, die EU zerfällt, Wirtschaftsblöcke, Staaten, Unternehmen und Produktionsstandorte kämpfen mit harten Bandagen gegeneinander. Entsolidarisierung, Rassismus und der Aufstieg des Rechtspopulismus sind die Folgen dieser Logik. Was können die gewerkschaftlich organisierten Beschäftigten in Europa dieser Entwicklung entgegensetzen?
    Ort: Golem, Große Elbstraße 14
    Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg – weitere Informationen

  • Mittwoch, den 14. Juni, 19 Uhr, Dokumentarfilm: „Im inneren Kreis"
    von Hannes Obens und Claudia Morar
    Iris P. ging enge Freundschaften und intime Beziehungen mit Menschen ein, die sie zugleich ausspionierte. Als Verdeckte Ermittlerin "Iris Schneider" forschte sie jahrelang die linke Szene und die "Rote Flora" in Hamburg aus. Nach ihrer medienwirksamen Enttarnung im Jahr 2014 flogen zwei weitere Verdeckte Ermittlerinnen in Hamburg auf, die mit ähnlichen Methoden viele Jahre undercover in der linken Szene unterwegs waren. Und auch im idyllischen Heidelberg hatte sich der Polizist Simon B. 2010 eigens an der Universität immatrikuliert, um linke Studierende auszuspähen …
    Im Film erzählen überwachte Menschen aus dem Umfeld der "Roten Flora" in Hamburg und Studierende aus Heidelberg ihre Geschichten, aber auch politisch und juristisch Verantwortliche kommen zu Wort, wie der frühere Generalbundesanwalt Kay Nehm. Der unabhängige Film wurde durch eine Spendenkampagne finanziert; Webseite zum Film
    Ort: Kino 3001; weiterer Termin am 16. Juni, 19 Uhr (rechtzeitig Karten reservieren!)

  • Freitag, den 16. Juni, 19 Uhr, Dokumentarfilm: „Im inneren Kreis"
    von Hannes Obens und Claudia Morar
    Iris P. ging enge Freundschaften und intime Beziehungen mit Menschen ein, die sie zugleich ausspionierte. Als Verdeckte Ermittlerin "Iris Schneider" forschte sie jahrelang die linke Szene und die "Rote Flora" in Hamburg aus. Nach ihrer medienwirksamen Enttarnung im Jahr 2014 flogen zwei weitere Verdeckte Ermittlerinnen in Hamburg auf, die mit ähnlichen Methoden viele Jahre undercover in der linken Szene unterwegs waren. Und auch im idyllischen Heidelberg hatte sich der Polizist Simon B. 2010 eigens an der Universität immatrikuliert, um linke Studierende auszuspähen …
    Im Film erzählen überwachte Menschen aus dem Umfeld der "Roten Flora" in Hamburg und Studierende aus Heidelberg ihre Geschichten, aber auch politisch und juristisch Verantwortliche kommen zu Wort, wie der frühere Generalbundesanwalt Kay Nehm. Der unabhängige Film wurde durch eine Spendenkampagne finanziert; Webseite zum Film
    Ort: Kino 3001

  • Samstag, den 17. Juni, 12-16 Uhr, Infostand: Frau Merkel, unterstützen Sie das Atomwaffenverbot
    Solidarierungsaktion mit dem "Women’s march to ban the bomb", der zeitgleich in New York stattfindet (www.womenbanthebomb.org).
    Es wird Infomaterial zum Atomwaffenverbotsvertrag und zu den Atomwaffen in Büchel verteilt.
    Am 15. Juni beginnen die Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot in New York. Die Bundesregierung verweigert bisher die Teilnahme. Sie orientiert sich dabei an den Atomwaffenstaaten, die den Vertrag aufhalten wollen, anstatt die etwa 130 Staaten zu unterstützen, die endlich ein verbindliches Abkommen über die Abschaffung von Atomwaffen schließen wollen.
    Ort: Vor der Elbphilharmonie
    Weitere Informationen zum Verbotsprozess - Kampagne Deutschland wählt atomwaffenfrei
    Veranstalter: IPPNW-Hamburg - Ärzte in sozialer Verantwortung

  • Dienstag, den 20. Juni, und Mittwoch, den 21. Juni, 8-14 Uhr (durchgängig), Kundgebung und Aktion gegen eine Werbeaktion der Bundeswehr: Kein Werben für's Sterben"
    Auf der Berufsbildungsmesse vocatium Hamburg Nord wird sich auch die Bundeswehr vermarkten und versuchen, Schülerinnen und Schüler anzuwerben.
    Ort: Modering 1a - Veranstalter: Friedensinitiative Niendorf

  • Dienstag, den 20. Juni, 19 Uhr, Veranstaltung: Ein „Akt der Barbarei“? Der Syrien-Krieg nach Aleppo
    mit Karin Leukefeld, Bonn (Kassel)
    Kurz vor Weihnachten 2016 ließ sich die US-amerikanische UN-Botschafterin Samantha Powers vor dem UN-Sicherheitsrat zu der Aussage verleiten, im syrischen Aleppo sei ein „Akt der Barbarei gegen die Zivilbevölkerung“ verübt worden, der in einer Reihe mit den Verbrechen in Ruanda und Srbrenica stehe. Kurze Zeit später, nach der Rückeroberung der Stadt durch die syrische Armee mit Unterstützung Russlands und der Niederlage der westlichen Alliierten, schwiegen plötzlich nicht nur die Waffen in Aleppo, sondern auch die westlichen Regierungen und Medien.
    Karin Leukefeld, freie Korrespondentin im Mittleren Osten und seit 2010 in Syrien akkreditiert, wird Hintergründe und die nationalen und internationalen Interessenskonflikte erläutern, die den Krieg in Syrien befeuern und sein Ende blockieren.
    Ort: Club!Heim, Sternschanze 4 (im Schanzenpark)
    Veranstalter: Bildung ohne Bundeswehr (Bob) - Flyer zur Veranstaltungsreihe

  • Dienstag, den 20. Juni, 19 Uhr, Vortrag und Diskussion: Von Seattle, Genua und Heiligendamm nach Hamburg?
    Gipfelproteste und Anti-Globalisierungsbewegung - Kontinuitäten, Brüche und Widersprüche
    mit Amory Starr, Autorin und Aktivistin Berlin/San Francisco, Anna Stiede (Aktivistin Blockupy), Boris Kanzleiter (Rosa Luxemburg Stiftung/ZID), Thomas Seibert (medico international); Moderation: Stefanie Kron
    Ort: Knust, Neuer Kamp 30 (bei gutem Wetter vor dem Knust)
    in der Reihe: Die G20 in der neuen Welt(un)ordnung - weitere Informationen

  • Donnerstag, den 22. Juni, 19 Uhr, Veranstaltung: Meinungsmache bestimmt unser Leben: Zum Versagen der Medien - Was tun?
    Albrecht Müller, Herausgeber der NachDenkSeiten, wird darüber sprechen, welche gravierenden Folgen die Schwächen und das Versagen der herkömmlichen Medien für die politischen Entscheidungen haben - für Krieg und Frieden, für die Altersvorsorge, für den Zusammenhalt in Europa usw.
    Ort: Rudolf-Steiner-Haus, Mittelweg 11-12 (Nähe Dammtor-Bahnhof)
    Die Veranstaltung wird unterstützt von attac Hamburg, Ärzte für den Frieden, ver.di-Arbeitskreis Frieden im Landesbezirk Hamburg sowie von den NachDenkSeiten-Gesprächskeisen in Niedersachsen und Schleswig-Holstein - Flyer zur Veranstaltung.

  • Samstag, den 24. Juni, 14 Uhr, Demonstration von Flüchtlingen und Migranten: Wir sind hier!
    Es ist nicht zu akzeptieren, dass die G20 sich hier treffen um über uns zu sprechen - ohne mit uns zu sprechen. Es gibt viele Gründe, gegen G20 zu sein, vor allem für uns Geflüchtete, Migrantinnen und Migranten. Keine ihrer Diskussionen wird irgendeine Lösung für uns bringen. Sie sind diejenigen, die die Gründe für Flucht und Migration verursachen - sie verursachen Kriege, sie beuten unsere Länder aus...
    Kommt mit uns auf die Straße für soziale Rechte für alle und gegen G20!
    Ausgangspunkt: 14 Uhr, Hachmannplatz/Hauptbahnhof – weitere Informationen
    Unterstützt von: Lampedusa in Hamburg, Hazara Kulturverein, Bündnis Right to the City – Never mind the Papers (NMTP), Flüchtlingsrat Hamburg, No Border Academy, Welcome & Learning Center Lüneburg, Welcome to Europe (w2eu), Afrique-Europe-Interact (AEI), St. Pauli selber machen, kein mensch ist illegal ...
    Vorher um 11 Uhr, Aktion und Kundgebung in der Mönckebergstraße: Keine Panzerfabrik von Rheinmetall in der Türkei - Stop der Rüstungsexporte – Kinder leben besser ohne G20 und Krieg
    Ort: Mönckebergstraße
    Veranstalter: Martin Dolzer, Mitglied Hamb. Bürgerschaft; unterstützt durch die Linksfraktion; solid; Lampedusagruppe und andere; kreative Aktionen der Teilnehmer sind erwünscht.

  • Montag, den 26. Juni, 19 Uhr, Gespräch/Diskussion: Zionismus und Faschismus - unversöhnliche Gegner oder nur zwei Seiten einer Medaille?
    mit Hubert Krammer, Autor von "Jenseits der Mythen: Imperialismus - Zionismus - Faschismus. Eine Quellenrecherche"
    Wie philo- oder wie antisemitisch ist der Zionismus? Unterscheidet er sich von anderen Formen des Siedlerkolonialismus? Gab es tatsächlich eine Zusammenarbeit zwischen dem Nationalsozialismus und dem Zionismus? Gibt es auch eine „linke“ Seite des Zionismus?
    Wenn heute rechte PopulistInnen nach Israel pilgern, wenn sich rassistische Blogger wie die islamfeindliche „political incorrect“-Seite dezidiert als proisraelisch bezeichnen und in der israelischen Regierung offene Faschisten an der Macht sind, könnte es sich nicht um "Betriebsunfälle der Geschichte" handeln, sondern auf eine Kontinuität hinweisen, die von den Anfängen des Zionismus bis heute zu beobachten ist.
    Ort: Internationales Zentrum B5, Brigittenstr. 5
    Veranstalter: Palästina Arbeitskreis (trifft sich jeden ersten und dritten Montag im Monat in der B5); Theorie und Praxis Verlag TuP

  • Dienstag, den 27. Juni, 19 Uhr, Veranstaltung: Thomas Sankara: Ideen sterben nicht
    Neben einem Referat zum Thema Sankara und Burkina Faso wird es einen weiteren Bericht zu den Bewegungen gegen den Franc CFA in Westafrika geben, eine spannende Entwicklung.
    Ort: Werkstatt 3, Nernstweg, Hamburg-Altona
    Veranstalter: Theorie und Praxis Verlag TuP

  • Mittwoch, den 28. Juni, 20:30 Uhr, Jean Ziegler: Der schmale Grat der Hoffnung
    Gut eine Woche vor dem G20-Gipfeltreffen in Hamburg spricht Jean Ziegler über sein neues Buch, "Der schmale Grat der Hoffnung". Hier zieht der 83jährige Schweizer Soziologe eine Bilanz all seiner Kämpfe und Konflikte.
    Das Gespräch mit Jean Ziegler führt der Dokumentarfilmer und Verleger Karl-Heinz Dellwo.
    Ort: Schauspielhaus, Kirchenallee 39, FAQ-Room 19 - Kartenkauf

  • Donnerstag, den 29. Juni, 20 Uhr, Kinostart: Jean Ziegler – Der Optimismus des Willens
    anschließend Filmgespräch: Jean Ziegler wird persönlich anwesend sein
    „Jean Ziegler – Der Optimismus des Willens“ ist ein kluges und hintersinniges Porträt des weltweit bekannten Globalisierungskritikers und Menschenrechtlers Jean Ziegler. Regisseur Nicolas Wadimoff hat in jungen Jahren bei Ziegler studiert. Dreißig Jahre später nähert er sich dem umstrittenen Schweizer Soziologen und Weltbestsellerautor mit kritischer Empathie. Er geht mit Ziegler dahin, wohin dieser sonst nur alleine geht: zu seinen Zweifeln und Widersprüchen, seinen intimen Wutausbrüchen und Ängsten und zu seiner tief sitzenden Hoffnung, dass eine andere Welt möglich ist.
    Ort: Abaton Kino, Allendeplatz 3 – weitere Informationen
    weitere Vorführungen: 30. Juni bis 5. Juli; Karten können telefonisch unter 040 / 41 320 320 direkt über das Kino reserviert werden.

  • Freitag, den 30. Juni, bis Sonntag, den 2. Juli, Methfesselfest 2017
    In diesem Jahr findet das Methfesselfest zum 22. Mal
  • statt. Es steht unter dem Motto: Kein G20 nirgendwo – wir haben etwas Besseres vor!
    Das Methfesselfest ist ein Fest der Initiativen, Gruppen und Organisationen, ohne Kommerz und "Events". Dafür gibt es drei Tage lang Informationen aus dem Stadtteil und der Welt, Live-Musik zum Mittanzen, Lesungen und Puppenspiel, Podiumsdiskussion, Filme und ein Spielfest mit hohem Spaßfaktor.
    Ort: Else-Rauch-Platz/U-Lutterothstraße – weitere Informationen: http://methfesselfest.de

Agenda im Juli 2017

  • Mittwoch, den 5. Juli, und Donnerstag, den 6. Juli, Gipfel für Globale Solidarität - Die Alternative zum Gipfel der selbsternannten G20
    Warum ein Alternativgipfel? Die G20 verteidigt ein System, das die soziale Ungleichheit auf die Spitze treibt. Wir zeigen die Zusammenhänge der globalen Probleme auf und diskutieren Alternativen, die zu einer Lösung führen können: Wie überwinden wir Armut, Ausbeutung, Unterdrückung, Krieg und Naturzerstörung? Wie können wir soziale und demokratische Rechte global durchsetzen? Wie bekämpfen wir effektiv Rassismus, Frauenfeindlichkeit und Homophobie? Wie erreichen wir ein solidarisches Gemeinwesen, das auf Kooperation und Selbstbestimmung basiert? Wie sieht eine Wirtschaft aus, die dem Menschen dient?
    Wir sind überzeugt: Eine andere Politik ist möglich!
    Auf 11 Podien und in 70 Workshops tragen wir mit Wissenschaftlern, Aktivistinnen und Politikern aus über 20 Ländern unsere Kritik an der herrschenden Politik zusammen, tauschen uns über Alternativen aus und beraten Strategien zur Durchsetzung einer solidarischen Welt.
    Weitere Informationen: im Extra-Rundbrief des Hamburger Forums und in der Website zum Gipfel für Globale Solidarität

  • Freitag, den 7. Juli, 17-23 Uhr, und Samstag, den 8. Juli, 14-23 Uhr, Get Up – Stand Up: G20-Kundgebung auf dem Spielbudenplatz
    Miteinander Musik und Reden hören, diskutieren und Spaß haben: Aus Anlass des G20-Gipfels laden die Anwohner(innen) und Gewerbetreibenden von St. Pauli in Kooperation mit Amnesty International Hamburg große und kleine Menschen zu einer friedlichen Kundgebung ein.
    Ort: St. Pauli, Spielbudenplatz (S-Reeperbahn)
    Der Eintritt ist frei! - weitere Informationen

  • Samstag, den 8. Juli, ab 11 Uhr, Internationale Großdemonstration in Hamburg: Grenzenlose Solidarität statt G20 - Nein zu Krieg und Militarismus - Ja zu Abrüstung und zivilen Konfliktlösungen
    Im Juli versammeln sich in Hamburg die Regierungschefs der G20-Staaten, die wesentlich für Kriege und Gewalt auf unserem Globus verantwortlich sind. Das bundesweite Bündnis gegen den G20-Gipfel bereitet eine Großdemonstration gegen den G20-Gipfel in Hamburg vor:
    Gemeinsamer Aufruf zahlreicher Organisationen zur Demonstration - weitere Informationen und Materialien
    Website: Friedensbewegung beim G20-Gipfel in Hamburg - Flugblatt: Friedensbewegung zum G20-Gipfel
    Extra-Rundbrief des Hamburger Forums zu den friedenspolitischen Aktionen in Hamburg

  • Montag, den 17. Juli 2017, 18 Uhr, Podiumsdiskussion zu europäischer Migrations- und Fluchtpolitik: Geht Europa auch solidarisch?
    mit Gesine Schwan (Humboldt-Viadrina Governance Platform gGmbh), Andreas Lipsch (Pro Asyl), Johanna Bussemer (Rosa-Luxemburg-Stiftung), Helene Heuser (Refugee Law Clinic)
    Ort: Universität Hamburg, Hörsaal Rechtshaus, Rothenbaumchaussee 33
    Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Stiftung - weitere Informationen


Regelmäßige Termine:
  • Regelmäßige Treffen der Friedensinitiative der NaturFreunde
    jeweils am 1. Mittwoch im Monat
    - Ort: VVN/BdA, Hein-Hoyer-Straße 41, Anmeldung: Helene Hohmeier, Tel. 491 71 56, oder Heike Finck, Tel. 551 28 40

  • Regelmäßige Treffen der Friedensinitiative Niendorf
    jeweils am 3. Mittwoch im Monat Ort: Haus der Jugend Niendorf, Vielohweg 154 - Kontakt: Anne Harden, Tel. 551 11 26

  • Regelmäßige Treffen der DFG-VK Hamburg
    Dienstags in jeder ungeraden Kalenderwoche - Ort: VVN/BdA, Hein Hoyer-Straße-Straße 41, Kontakt: Detlef Mielke: 04532 227 64

  • Vorstandssitzungen des Hamburger Forums - offen für Mitglieder und angemeldete Besucher, Anmeldung unter 04151 837 48 93 oder hamburger-forum@hamburg.de

  • Regelmäßige Treffen der Friedensinitiative Bramfeld
    jeweils am 2. und 4. Donnerstag im Monat - Ort: BRAKULA, Bramfelder Chaussee 265, Kontakt: Thea Rann, Tel.: 350 74 125

  • Antimilitaristisches Treffen jeden 1. Montag im Monat, 19 Uhr, Planwirtschaft, Klausstr. 10, Altona/Ottensen - ein offenes Treffen für alle, die antimilitaristisch aktiv werden wollen.

Erklärung: Die politischen Aussagen in diesen Veranstaltungshinweisen stammen von den Veranstaltern und werden von uns lediglich dokumentiert. Sie stellen nicht in jedem Fall unsere politische Meinung dar. Das Hamburger Forum haftet nicht für Richtigkeit und Vollständigkeit oder für Konsequenzen, die sich aus der Nutzung der bereitgestellten Informationen ergeben.